Küssen verboten, baggern erlaubt Sex lenkt nur ab
© ProSieben
Punkt für Julia (Marleen Lohse): Das Team der begeisterten Beach-Volleyballerin ist im Finale, als ihr Freund sie vor eine schwere Entscheidung stellt.
|
|
ProSieben 20:15:00 -
(tsch) Bikininixen und stramme Beach Boys: Im Urlaub unter der südlichen Sonne flirtet es sich extrem gut - für beide Geschlechter. Kein Wunder, dass es an den schönen Sandstränden Südspaniens oft zum Austausch von Körperflüssigkeiten kommt. In "Küssen verboten, baggern erlaubt" soll zunächst alles ganz, ganz keusch zugehen. Ob das funktioniert? Natürlich nicht - immerhin hat Lars Montag ("Wer küsst die Braut") hier einen Teen-Flic für ProSieben inszeniert. Und bei dieser Komödie hält er sich an die Spielregeln.
Und die lauten, vor allem auf dem Donnerstagabend-Sendeplatz des Münchner Senders: Sex und Liebe, das muss sein. Eigenproduktionen wie "Verliebte Jungs" oder "Seventeen" handelten noch jedes Mal von diesem Knistern, das beim Aufeinanderprallen der beiden Geschlechter entsteht. Die Qualität der Umsetzung war freilich starken Schwankungen unterlegen.
Im Falle von "Küssen verboten, baggern erlaubt" soll es eigentlich nicht knistern. Denn Julia (Marleen Lohse) und Phillip (Bo Hansen) nehmen in Spanien an einem wichtigen Beachvolleyball-Turnier teil. Und da wollen sie sich ganz auf den Sport konzentrieren. Julia hat ohnehin einen Freund. Aber Phillip und sein Kumpel David (Paco Luca Nietsche) hätten schon Bock auf das eine oder andere Schäferstündchen. Und auch Julia lernt so einige scharfe Kerle kennen ...
Mit "Klassenfahrt - Geknutscht wird immer" etablierte sich Lars Montag letztes Jahr endültig im Genre. Eben drehte er für die ARD die Komödie "Wirsing mit Stäbchen", die freilich wieder Richtung Erwachsenenfilm tendiert. Vor der Kamera standen unter anderem Sonja Kirchberger, Hannes Jaenicke und Heinrich Schafmeister, ein Sendetermin steht noch nicht fest.
-- Jochen Overbeck (© teleschau - der mediendienst)
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir zu Zwecken der Werbung den von Ihnen verfassten Kommentar auszugsweise ohne Nennung Ihres Namens in der Mittelbadischen Presse veröffentlichen.
|