05.02.2003 - Kehl (red/elb). Das Feuer ist vermutlich in der Nacht zu gestern ausgebrochen. Da es sich um einen Schwelbrand handelt, ist die Feuerwehr Kehl seit gestern etwa 14 Uhr vor Ort. Aufgrund der geringen Rauchentwicklung sind Gefahren durch den Brand zur Zeit auszuschließen, schreibt die Pressestelle des Ortenaukreises
Nach der Benachrichtigung durch die Hafenverwaltung Kehl haben sich am gestrigen Mittwoch Mitarbeiter des Landratsamtes Ortenaukreis, des Gewerbeaufsichtsamtes sowie der Kreisbrandmeister vor Ort ein Bild von der Lage gemacht und Sofortmaßnahmen eingeleitet. So habe die Feuerwehr das Gelände abgeriegelt und eine Brandwache eingerichtet. Zusätzlich sei die Gesellschaft für Umweltmessungen und Umwelterhebungen (UMEG) eingeschaltet worden, um mit Hilfe von Luftmessungen mögliche Gefahren durch Rauchentwicklung zu untersuchen und die genaue Schadstoffbelastung des Materials festzustellen.
Laut Landratsamt wird zurzeit geprüft, wie das Material in einer geeigneten Verbrennungsanlage entsorgt werden kann. Am heutigen Donnerstag sei ein weiteres Gespräch mit Vertretern der Hafenverwaltung, der Stadt Kehl, der Feuerwehr, dem Gewerbeaufsichtsamt und weiteren Fachleuten vorgesehen, teilte gestern die Pressestelle des Kreises mit.
Holz war belastet
Das geschredderte Altholz, das ursprünglich zur Verbrennung in der Anlage der Biomasse-Heizkraftwerk Kehl GmbH im November 2002 angeliefert worden war, hatte sich nachträglich jedoch als Holz herausgestellt, das mit Schadstoffen belastet ist. Die Biomasse-Heizkraftwerk Kehl GmbH hatte sich daraufhin geweigert, das Material anzunehmen
Durch die Abfallrechtsbehörde beim Landratsamt Ortenaukreis wird zur Zeit geprüft, wer das Altholz beseitigen und die Kosten dafür tragen muss.
|