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Tiergehege im Stadtgarten schon so gut wie leer
Bis auf zwei Exemplare wurden die Tiere vermittelt oder freigelassen
Derzeit sind es noch etwa ein halbes Dutzend, ab Samstag definitiv nur noch zwei Vögel, die in den Volieren im Stadtgarten leben. Die Tiere müssen ausziehen, manche leben jetzt in Freiheit. Das Gehege wird in den nächsten Wochen abgerissen.
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autor: matthias heidinger
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© Matthias Heidinger
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Noch eine letzte Voliere ist derzeit im Stadtgarten mit wenigen Vögeln spärlich besetzt. Das Ende naht.
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15.03.2007 - Achern. »Manche Leute haben wohl befürchtet, dass die Tiere geschlachtet werden, aber das hätten wir nie zugelassen.« Die Wagshursterin Walburga Schmid hat sich mit ihrem Mann um die Bewohner des Tiergeheges im Stadtgarten gekümmert In den vergangenen Wochen war sie damit beschäftigt, die Vögel umzusiedeln, denn wie bereits berichtet werden die Volieren wohl im Mai abgerissen.
In den Haushaltsberatungen wurde das Ende des Geheges beschlossen. 3000 Euro werden so jährlich eingespart. Hauptproblem waren allerdings nicht die Finanzen, sondern die Ratten, die durch das Tierfutter angelockt wurden. OB Köstlin dazu: »Die meisten Leute haben mir gesagt, dass die dunkle Ecke, in der das Gehege steht, keine schöne Stelle sei. Sie fanden, dass die Tiere dort kein schönes Leben führen würden.« Ihm persönlich waren die frei lebenden Enten stets viel lieber.
Jetzt selbst ernähren
Dieses Schicksal teilen nun manche der einst eingesperrten Tiere. Walburga Schmid hat einen Teil in die Freiheit des Stadtgartens entlassen, etwa die Tauben (»Die wollte niemand«). Ganz sicher, ob sich die bisher stets versorgten und teilweise hinter Gitter geborenen Tiere auch eigenständig ernähren können, ist sie sich allerdings nicht. Jedoch hat sie einfach nicht alle Tiere in andere Hände geben können.
Ab Samstag werden nur noch Hilda und Dagobert, so heißen die beiden letzten Enten, im Gehege wohnen. Vielleicht findet sich für sie noch ein neuer Besitzer. So wie für die Gänse, die jetzt in der Storchenstation Unterschlupf gefunden haben. Einige Tiere nahm der Vogelpark Berghausen bei Karlsruhe auf, der schon vor einigen Jahren Empfänger der exotischen Acherner Vögel war
Die Schmids werden sich übrigens weiterhin um die dann frei lebenden Tiere im Stadtgarten kümmern.
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