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Warnschilder wegen der Strahlung
Die IG Funkmast plant viele Aktivitäten

autor: michael karle

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22.03.2010 - Kappelrodeck-Waldulm (mk). Wie andere Gemeinden mit der aktuellen Funkmastproblematik umgehen und wie die IG nach der wahrscheinlichen Genehmigung des Funkmastes ihre Aktivitäten fortführt, stand im Mittelpunkt der Sitzung der als Bürgerinitiative Funkmast Waldulm gestarteten IG Funkmast Achertal
Vorsitzender Bernhard Falk erläuterte, dass die IG Funkmast mittlerweile als Unterabteilung des Mobilfunk Bürgerforum e.V. im Vereinsregister eingetragen, somit als gemeinnützig anerkannt sei, Mitglieder werben und auch Spendenbescheinigungen ausstellen könne.
Auf die Sitzung des Technischen Ausschusses im Gemeinderat Kappelrodeck rückblickend kritisierte Falk, dass es nicht möglich gewesen sei, Gehör zu bekommen und über die gesundheitlichen Auswirkungen der Strahlung zu diskutieren. Der Mast werde wohl kommen, so Bernhard Falk, der jedoch auch deutlich machte, dass das gesamte BOS-Projekt von der Kostenseite her wohl noch mit einem Fragezeichen versehen sei.
Ursprünglich hätte das flächendeckende BOS-Tetra-System schon 2006 fertig sein sollen, dann wurde auf 2010 geschoben. Es sei mit riesigen Kosten und laut Bundesrechnungshof mit einem immensen Kostenrisiko verbunden. Bernhard Falk präsentierte Beispiele von Kommunen wie etwa Fröhnd oder Gersbach. Dort seien die Anträge des Landes von den Gemeinden abschlägig beschieden worden, in Fröhnd sei eine Bürgerbefragung mit einer ablehnenden Quote von 84 Prozent maßgeblich gewesen und weder Bürger noch Gemeinde seien bereit gewesen, Gelände für den Bau des Masts zur Verfügung zu stellen.
Verschiedene Maßnahmen will die BI Funkmast künftig in Waldulm, im Achertal und bei Resonanz auch mit Bewohnern aus Ringelbach angehen

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Auf alle Fälle, so war man sich einig, wolle man weitere Mitglieder und werde eine überregional wirksame Veranstaltung durchführen.
Mitgliederfest geplant
Hinsichtlich des Funkmasts denkt man auch an öffentlich wirksame Aktivitäten wie etwa Warnschilder mit eindeutigem Hinweis auf die Gesundheitsgefährdung aus der Strahlung. Entwickeln, so wurde auch deutlich, will man die Beratung in Richtung baubiologischem Wissen über die Gefahren von Elektrosmog und elektromagnetischer Strahlung vom Babyphon bis zu Handy und Mikrowelle. Auf alle Fälle ist den durch den Funkmast sensibilisierten und mittlerweile informierten Bürgern wichtig, der weit verbreiteten passivitätsfördernden Haltung entgegen zu wirken, der zu Folge ohnehin nichts zu machen sei. Ein Mitgliederfest im Spätjahr soll hierfür gegebenenfalls zusätzlich motivierend sein.

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