|
|
|
| kinzigtal |
 |
|
Vorfreude auf den Schulumzug
Kooperation zwischen Förderschule und kommunaler Jugendarbeit / Neue Praktikantin vorgestellt
In den Sommerferien zieht die Förderschule von Haslach nach Steinach um. Schulleiterin Marianne Lang und Michael Breivogel, kommunaler Jugendbetreuer der Gemeinde Steinach, erläuterten im Gemeinderat, wie sie künftig zusammenarbeiten wollen.
|
|
autor: maria benz
|
|
|
|
|
|
|
© Maria Benz
|
|
Arbeiten künftig eng zusammen (von links): Schulleiterin Marianne Lang, Praktikantin Franciska Schmitt und Schulsozialarbeiter Michael Breivogel.
|
|
|
28.07.2010 - Steinach. Marianne Lang, Leiterin der Förderschule, und der kommunale Jugendbetreuer Michael Breivogel informierten am Montagabend im Gemeinderat über Projekte und Betreuungsangebote für Förderschule, Grundschule und die Steinacher Jugend. Außerdem wurde Franciska Schmitt vorgestellt Im Zug ihrer Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin wird sie Förderschule und Jugendarbeit in Steinach drei Jahre lang als Praktikantin unterstützen.
Sie begrüße es, dass sich der Gemeinderat vor einigen Jahren dazu entschieden hat, einen Jugendtreff einzurichten, so Lang. Auch die Förderschule könne nun davon profitieren. Sie hofft, mit den Angeboten der kommunalen Jugendarbeit auffangen zu können, dass der Schule durch den Umzug von Haslach nach Steinach Möglichkeiten für integrative Arbeit verloren gehen. Denn bislang wurden Förder- und Hauptschüler in einigen Fächern wie Werken und Sport gemeinsam unterrichtet. Genau diesen Punkt hätten auch die Eltern im Vorfeld zu bedenken gegeben, erklärte die Schulleiterin. »Da in Steinach außer den Förderschülern keine Fünft- bis Neuntklässler mehr unterrichtet werden, weiß jeder gleich: Wenn ein Kind in Steinach zur Schule geht, ist es ein Förderschüler.« Viele Eltern hätten befürchtet, dass ihre Kinder abgestempelt werden, doch die Förderschule sei keine Restschule. Dadurch, dass es medizinisch möglich geworden sei, auch extreme Frühgeburten am Leben zu erhalten, gebe es immer mehr Kinder, die in ihrer Entwicklung verzögert seien.
In der Förderschule könne auf die speziellen Bedürfnisse dieser Kinder besser eingegangen werden
Hier sieht Lang auch einen großen Vorteil in dem Umzug nach Steinach, denn in Haslach sei sonderpädagogisches Arbeiten aufgrund der beengten räumlichen Verhältnisse kaum mehr möglich gewesen.
Eine Besichtigung der Georg-Schöner-Schule im Zug der Abschlussfeier am Samstag (wir berichteten) habe schließlich die Eltern überzeugt. »Als wir rausgegangen sind, haben sich die Eltern auf den Umzug gefreut«, berichtete Lang. Ein Steinacher Lehrer habe sogar angeboten, den Werkunterricht zu übernehmen.
Kontakte fördern
»Wir müssen nun versuchen, dass Integration über den Freizeitbereich funktioniert«, sagte Lang. Dabei werden der kommunale Jugendarbeiter Michael Breivogel und Praktikantin Franciska Schmitt eine wichtige Rolle spielen. So biete beispielsweise der Jugendtreff (dienstags von 16 bis 20 Uhr in Welschensteinach und freitags von 16 bis 22 Uhr in Steinach) eine Möglichkeit, Kontakte zwischen Jugendlichen zu fördern. Denn der Treff sei natürlich auch künftig für alle Steinacher Jugendlichen gedacht.
Schmitt wird unter anderem die Früh- und Hausaufgabenbetreuung übernehmen und Michael Breivogel bei der Jugendarbeit unterstützen. Auch die Steinacher Vereine werden mit ins Boot geholt. Wie in Haslach bereits erfolgreich praktiziert, soll es Kooperationen zwischen den Vereinen und der Förderschule geben.
|
|
|
|
|
|
weitere meldungen |
 |
|
Premiere im Wolfacher Schloss 
|
Der Kreativität freien Lauf lassen 
|
Vom Mühlegrün aus in alle Welt 
|
Dorf soll hochwasserfest werden 
|
Guttenbergs Idee reißt Lücken 
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
|