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| kinzigtal |
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Nostalgische und andere Hochgefühle
»Rock-A-Teens« feierten nach 41 Jahren Pause mit 450 Gästen Konzertabend in Gengenbachs Klosterkeller
Es war gewissermaßen die erste Rock-Band des mittleren Schwarzwalds, die sich 1964 in Gengenbach gründete. Und diese »Rock-A-Teens« begeisterten bis zum Oktober 1966, bis zum letzten Auftritt im Freiburger Casino, mit gut 200 Konzerten, unter anderem beim großen Straßburger Pop-Festival. Am Samstag nun, 41 Jahre später, standen die Jungs von damals fast komplett wieder auf der Bühne. Und im renovierten Klosterkeller ging die Post ab. Die rund 450 erwartungsfrohen Besucher waren bereits aus dem Häuschen, als das vierstündige Live-Programm mit den ersten Klängen des Klassikers »Peter Gunn«, des Markenzeichens der »Rock-A-Teens«, begann.
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autor: marc faltin
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Die »Rock-A-Teens« kurz vor ihrem Konzert am Samstag: Richard Köhninger (von links), Fred Hausmann, Klaus »Jacky« Bahr, Klaus »Fips« Köhninger, Norbert Lang, Hans Roschach, Peter »Fuzzy« Boy und Gustl Pfaff. Fotos: Marc Faltin
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Gut 450 Besucher feierten im Klosterkeller eine Konzert-Party mit der einst so beliebten Gruppe »Rock-A-Teens«, die nach 41 Jahren mal wieder auf der Bühne stand, hier mit Richard Köhninger (von rechts), Hans Roschach, Fred Hausmann und Gustl Pfaff.
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16.10.2007 - Von der Original-Formation rockten und bluesten die Gengenbacher Musik-Freaks Klaus Köhninger (Schlagzeug), Richard Köhninger (Altsaxophon), Norbert Lang (Keyboard), Gustl Pfaff (E-Bass) und Hans Roschach (Tenorsaxophon) sowie Peter »Fuzzy« Boy (Gitarre) aus Offenburg und der Franzose Fred Hausmann, der etliche Gesangparts übernahm. Klaus »Jacky« Bahr, früherer Zunftmeister der Narrenzunft und Gitarrist von »Bluesminus«, ersetzte den vor einigen Jahren verstorbenen Jürgen Schulz aus Offenburg. Rund ein Jahr hatte die Band in Berghauptens »Bergwerkstüble« für diesen Auftritt geprobt. Abgehnummern der Rolling Stones durften im aufgefrischten Repertoire natürlich nicht fehlen. Ebenso »Jambalaya« von Fats Domino, das ebenso legendäre »Tuff« von Fausto Pappetti und »Sunny Afternoon« der Kinks.
Einige der tanzenden oder klatschenden Besucher dürften auch bei der Premiere der »Rock-A-Teens« anno 1964 im Gengenbacher Sonnen-Saal dabei gewesen sein. Auffallend viele Haslacher feierten nun im Klosterkeller ebenfalls mit. Der »Bayrische Hof« in Haslachs Altstadt war wie die damalige Ohlsbacher Festhalle eine Hochburg der »Rock-A-Teens«.
2000 Euro für Nachwuchs
Und die hatten am 23. November 1964 auch bei der Hochzeit von Manfred Dorner, dem langjährigen Wirt des »Bayrischen Hofs«, gespielt. »Und meine Ehe mit Hilda besteht weiterhin«, schmunzelte Dorner am Samstagabend bestens gelaunt.
Grund zur Freude hat auch die Stadtkapelle Gengenbach, die den Erlös dieses Konzerts von rund 2000 Euro für die Nachwuchsarbeit entgegennehmen darf. Für einen guten Zweck könnte es 2008 ein weiteres Konzert der »Rock-A-Teens« geben – und zwar in Haslach
Rauschende Partystimmung und nostalgische Hochgefühle sind dann erneut garantiert.
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