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Die beiden populärsten Hängebauchschweinchen Gengenbachs – wohnhaft in der »Schneckenmatt« – heißen ab sofort »Molly« (links) und »Ringel«. Foto: Marc Faltin
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03.03.2007 - Gengenbach. Gerhard Lehmann, Betreuer des Tiergeheges in der »Schneckenmatt«, bewies ein gutes Händchen. Als er im Juli 2006 auf einem Hof in Ottenhöfen ein Nandu-Weibchen für Gengenbachs Erholungsanlage aussuchte, fielen ihm zwei schwarze Kurzvierbeiner auf: niedliche Hängebauchschwein-Frischlinge Lehmann nahm sie mit, die Schweinchen entzücken seither Jung und Alt. Und der zweifache Aufruf, bei der Namensgebung für die beiden kleinen Stars der »Schneckenmatt« mitzumachen, stieß auf helle Begeisterung.
Knapp 60 Vorschläge landeten auf dem Schreibtisch von Lothar Kimmig. Der Geschäftsführer der Kultur- und Tourismus GmbH, die für den kleinen Gengenbacher Zoo zuständig ist, zeigte sich auch von der Qualität angetan. Ihm habe »Öff und Wutz« der Gengenbacher Familie Winkler sehr gut gefallen, die mit sechs Varianten zu den besonders eifrigen Namenslieferanten zählte. Gar sieben Namenspaare dachte sich Familie Bauer aus, darunter namhafte aus verschiedenen Zeitepochen: neben »Schiller und Goethe« noch »Poldi und Schweini«, die Spaßvögel des Fußball-Nationalteams im WM-Sommermärchen. Welche Kreise das Ganze zog, verdeutlicht eine Mail aus den USA. Frau Dondl aus Middletown New Jersey betrachtet »Piggly und Wiggly« als passend. Aus dem Gengenbacher Hause Thiele kamen mit »Paulchen und Paulinchen« sowie »Geng und Gengelchen« die beiden letzten Nachzügler für die beiden kleinen schwarzen Gengenbacher Antworten auf die berühmten »Piggeldy und Frederick« aus dem »West-Sandmännchen«.
Lustige Qual der Wahl
Die vierköpfige Jury der Kultur- und Tourismus GmbH hatte gestern die lustige Qual der Wahl
Nach längerem Hin und Her setzte sich »Molly und Ringel« durch – »eine spontane Idee unserer fünfjährigen Tochter Melissa«, wie die Eltern Diana und Jürgen Bruder (Zell a. H.) schrieben. »Beide Namen klingen nett und sind vor allem für Kinder eingängig und leicht zu merken«, wie Lothar Kimmig meinte. Zwei Kriterien, die nicht auf jenes Namenspaar zutreffen würden, die der Jury insgesamt am besten gefallen habe: »Baron von Speckstein mit seinem Fräulein Agathe«. Für diese Form von Hochadel erhielten Familie Beck und Schrempp den »Sonder-Innovationspreis« und damit zwei Gutscheine von je 15 Euro für Eintrittskarten in den Gengenbacher »Kultursommer« 2007. Über diese Prämie darf sich auch die Zeller Familie Bruder freuen.
Dieter und Bohlen dabei
Und hier alle weiteren bislang noch nicht genannten Namenspaare in wilder Reihenfolge und als schöne Schweinerei: Franzi und Michi, Paul und Paula, Anton und Berta, Kling und Klong, Pling und Plong, Ping und Pong, Piggeldy und Frederike, Öff und Wutz, Schweini und Schneckle, Grunz und Kringel, Roll und Möpsle, Yin und Yang, Pickeldick und Frederick, Lotte und Lothar, Albert und Albertine, Piggeldy und Frederick, Tipsy und Tapsy, Wilma und Fred, Dieter und Bohlen, Striezi und Mohrli, Strohmer und Mohrli, Püncktchen und Anton, Pat und Patsy, Paul und Paulinchen, Friedolin und Fanny, Susi und Strolch, Trick und Track, Schalk und Bott, Hex und Spättle, Tipp und Topp, Hipp und Hopp, Nero und Nerina, Molly und Rolli, Molly und Trolly, Schicky und Micky, Hänsel und Gretel, Max und Emma, Jakob und Adele, Purzel und Purzellinchen, Wutzino und Wutzlina und schließlich Mark und Valentine.
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