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38 Hubschrauber in Offenburg stationiert
Nato-Gipfel: Flugplatz wird zum Stützpunkt für Polizeihelikopter / Gelände mit Stacheldraht eingezäunt / Hangar aufgebaut
Bisher war Offenburg außen vor. Jetzt merkt man auch hier, dass der Nato-Gipfel (3./4. April) in Kehl, Straßburg und Baden-Baden bevorsteht: Am Offenburger Flugplatz wird derzeit ein Stützpunkt für Polizeihubschrauber aufgebaut.
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autor: christian wagner
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© Ulrich Marx
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24.03.2009 - Offenburg. Normalerweise geht es auf dem Offenburger Flugplatz eher beschaulich zu. In den vergangenen Tagen wunderten sich viele Spaziergänger jedoch nicht schlecht über das emsige Treiben auf dem Areal Heerscharen von Polizeibeamten waren dort zu Gange, riegelten das komplette Flugplatzgelände mit Stacheldraht ab, bauten einen 30 mal 40 Meter großen Hangar auf und karrten dutzendweise Büro-Container herbei.
Gisela Wechselberger, Betreiberin des Flugplatz-Restaurants, beobachtet das Treiben bereits seit 14 Tagen: »Bei mir sitzt man sozusagen in der ersten Reihe.« Vor einer Woche hätten die Beamten begonnen, das Flugplatz-Areal mit Stacheldraht abzuschirmen. Wie die Wirtin gehört hat, sollen während des Natogipfels »38 Großraumhubschrauber, etliche Mann Besatzung und jede Menge Sicherheitskräfte« auf dem Offenburger Flugplatz stationiert sein.
Edgar Heim, Pressesprecher der Polizei in Sachen Natogipfel, bestätigt die Angaben von Gisela Wechselberger weitgehend: »In Offenburg entsteht ein Stützpunkt für Polizeihubschrauber.« Dazu gehörten nicht nur das entsprechende Personal, sondern auch wie vorgeschrieben Feuerwehrfahrzeuge und Tankwagen. »Aus Sicherheitsgründen« sei das Gelände eingezäunt worden. Man wolle nicht, dass Schaulustige den Flugbetrieb stören. Das sei zu gefährlich, betont Heim.
Stationiert würden in Offenburg nicht nur Helikopter der Polizeihubschrauber-Staffel Stuttgart, sondern aus dem ganzen Bundesgebiet.
Die Beschäftigten der Flugzeugwerft Konprecht können übrigens ganz normal ihrer Arbeit nachgehen. Für Otto-Normalbürger bleibt der Flugplatz hingegen bis nach dem Natogipfel gesperrt. Dann dürfte aber wieder die gewohnte Beschaulichkeit Einzug halten.
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