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Scheiderbauers »Kampf« mit Lamas
Die Unwägbarkeiten für einen Mountainbiker in den Bergen / Linxer Suche nach Stammformation

Er schwärmt noch immer: »Gigantisch! Einmalig! Jetzt weiß ich auch, warum dieser Transalp Challenge das härteste Mountainbike-Rennen der Welt genannt wird«, sagt Jörg Scheiderbauer nach seiner Rückkehr von der Acht-Etappen-Jagd über die Berge von vier Ländern.
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26.07.2004 - fs11Die Unwägbarkeiten für einen Mountainbiker in den Bergen / Linxer Suche nach Stammformation

Sicherlich hatte der Offenburger Profi nicht damit gerechnet, dass er mit seiner Partnerin Anna Baylis diese Monumentalshow der Moutainbiker auf Anhieb gewinnen könnte, aber das Duo zeigte der starken Konkurrenz mit 537 Paaren aus 27 Ländern, wie man kräftemäßig mit 662 Kilometern und 22 455 Höhenmeter Unterschied an acht Tagen umgehen muss, um an Ende erfolgreich zu sein. So standen am Ende im italienischen Riva del Garda Scheiderbauer und Baylis nach sechs Etappensiegen und zwei zweiten Plätzen auf dem obersten Treppchen.

»Wir hatten tolle 50 Minuten Vorsprung - bei uns lief es auch von Tag zu Tag besser. Wir haben uns immer mehr gesteigert, die Gegner dagegen haben abgebaut. So kam unser Triumph zustande«, erklärt der Rammersweierer Mountainbike-Profi. 5000 Euro betrug der Siegpreis für das Offenburger »Ghost-Duo« als Belohnung für die erfolgreiche Kraftanstrengung über die Alpen.

»Gerne hätten wir die sagenhafte Bergwelt genauer bewundert, aber die Kletterei und die Abfahrten verlangten große Aufmerksamkeit, da vergisst man schnell den Blick für die herrliche Landschaft«, erzählt Scheiderbauer über den achttägigen Stress auf dem Rennsattel. »Zwar war die Veranstaltung vom ausrichtenden upsolut mv., das ja auch die Deutschland-Tour managt, vom Verlauf der Rennstrecke her super gesichert und vorbereitet, aber einige unvorhergesehene Schwierigkeiten musste man schon in Kauf nehmen«, berichtet Scheiderbauer von seiner Begegnung mit frei laufenden Lamas auf einem Berg in 2500 m Höhe

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»Wir konnten sie einfach nicht überreden, uns den Weg frei zu machen«, amüsiert sich Scheiderbauer im Nachhinein. Ein willkommener Anlass, um bei dem herrlichen Wetter der letzten Woche ungestört wieder Flüssigkeit (»circa sieben Liter am Tag«) zu sich zu nehmen.

Als Hauptgrund für das großartige Abschneiden des Duos nennt der 27-Jährige die grandiose Form seiner australischen Partnerin. »Wir sind schon großartig nach oben geklettert, aber Anna Baylis ist eine grandiose Abfahrerin, weil sie von der Downhill-Strecke kommt. Da konnten wir auf dem Weg nach unten am meisten Zeit gut machen.«

Die favorisierten Teams, so beispielsweise Weltmeisterin Sabine Spitz, blieben klar geschlagen auf der Strecke. »Wenn ich mir überlege, dass gerade sie in drei Wochen bei Olympia starten will, kann ich mir nicht erklären, dass man solch eine strapaziöse Transalp-Veranstaltung kurze Zeit vorher noch absolviert. Das Rennen war viel zu schwer, um sich davon schnell regenerieren zu können«, meint Jörg Scheiderbauer und fügt ehrlich hinzu: »Trotz unseres große Erfolges bin ich mir heute noch gar nicht mal schlüssig, ob ich mir diese Tortur nochmal zumuten werde.« Das sagt eigentlich alles über die Schwere dieses Radsport-Rittes in Schwindel erregenden Höhen aus. mb

Kennenlernen«- unter diesem Motto stand das dreitägige Trainingslager des Fußball-Verbandsligisten SV Linx in der Sportschule Steinbach. Dass dabei in acht Trainingseinheiten von Freitag bis Sonntag auch viel Schweiß floss, versteht sich von selbst. Nach dem Oberliga-Abstieg haben Manager Friedhelm Irrgang und Trainer Michael Baumann das SVL-Team deutlich verändert. 13 Neuzugänge gilt es zu integrieren. Und auch Trainer Baumann und sein neuer Co-Trainer Jacky Hartstreisel, der zuvor lange Jahre im Nachwuchsbereich des französischen Proficlubs Racing Straßburg arbeitete, müssen sich erst einspielen. »Wir haben die gleiche Fußball-Philosophie. Jacky ist ein enagierter Fachmann - und was ganz wichtig ist, als Franzose hat er den direkten Draht zu unseren französischen Spielern«, sieht Baumann den SV Linx auf dem richtigen Weg, auch wenn beide Testspiele im Rahmen des Trainingslagers verloren gingen. »Bei uns kann es noch kein Mannschaftsspiel geben, wir müssen viel wechseln, das Team muss sich erst noch finden«, meinte der Linxer Trainer nach dem 1:2 am Samstag in Ohlsbach gegen den 1. FC Pforzheim und dem 0:4 am Sonntagabend in Schierheim/Elsass gegen FR Haguenau, für den der letztjährige Linxer Torjäger Gilles Bauer zwei Tore erzielte.

Von seinem 23-Mann-Kader hatte Michael Baumann bis auf einen alle im Trainingslager dabei. Lediglich der 19-jährige Abwehrspieler Anis Bouziane fehlte. Der Neuzugang vom Nachwuchsteam von Racing Straßburg ist noch mit Algeriens U-21-Auswahl im Einsatz, soll aber in dieser Woche endlich in Linx eintreffen.

Einen guten Eindruck in den Testspielen hinterließen von den »Neuen« vor allem der starke Linksfuß Cedric Stoll (SC Schiltigheim), der erfahrene Ex-Profi Goran Djordjevic sowie die Riege der 19-Jährigen mit Torben Gottwald, Stephan Striebich (beide von der KSC-A-Jugend) und Manuel Vollmer (FV Zell).

Vor allem wegen der vielen jungen Spieler will Michael Baumann vor dem Saisonstart am 22. August beim FC Steinen-Höllstein von einer Favoritenrolle für den SV Linx in der Fußball-Verbandsliga nichts wissen. »Ich spreche nicht von Platz eins oder zwei. Bei einer neuformierten Mannschaften mit so vielen Spielern, die direkt aus der A-Jugend kommen, muss man abwarten«, so Baumann.

Am Donnerstag (19 Uhr) gibt es eine weitere Gelegenheit zur »Team-Bildung«: In Zunsweier ist der Verbandsliga-Vizemeister Offenburger FV der Testspielgegner des SV Linx. rue

Amateur-Fußballvereine bewerbt euch! Gewinnt ein Spiel gegen den Bundesligisten Bayer Leverkusen, der sein 100. Bestehen feiert! - Bereits zum sechsten Mal organisiert das Mobilfunkunternehmen O2 ein Turnier, bei dem ein Amateurverein eine Reise ins Wintertrainingslager von Bayer 04 gewinnen kann. Neben einem Freundschaftsspiel gegen die Profis ist bei einem gemeinsamen Gala-Dinner und einer Party Gelegenheit das Team von Trainer Klaus Augenthaler hautnah zu erleben.

Noch bis 1. September 2004 haben Amateurvereine der vierten bis sechsten Liga die Möglichkeit, sich über www.sport1.de zu bewerben. Aus den Bewerbungen werden dann 20 Teams ausgewählt. Diese stellen sich vom 2. bis 15. September dem Votum der Fans bei Sport1.de. Per Klick wird entschieden, welche Mannschaften die besten Argumente vorgebracht haben, warum ausgerechnet sie gegen Bayer 04 spielen sollen. Unter den meistgewählten Amateurvereinen wird am 9./10. Oktober ein Finalturnier ausgespielt, dessen Sieger das Bayer-Spiel gewinnt.

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