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Freiwillige Helfer brachten Biotope auf Vordermann
Aktionstag für Naturschutz am Reichenbächle, Kugeleck und in Butschbach: Jugendliche aus verschiedenen Vereinen packten am Samstag mit an
Der Aktionstag für den Naturschutz, der am Samstagvormittag durchgeführt wurde, diente der Biotoppflege und -vernetzung. Fünfzig Helfer waren dem Aufruf des Umweltbeirats und der Stadt Oberkirch gefolgt und hatten trotz durchwachsenen Wetters einen Riesenspaß bei ihrem freiwilligen Einsatz.
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© Roman Vallendor
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Eine Gruppe Jugendlicher sammelte in der Ökozelle Butschbach das geschnittene Reisig ein.
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10.11.2009 - Oberkirch. Vom Treffpunkt Hans-Furler-Gymnasium aus schwärmten die Helfer am Aktionstag für den Naturschutz am Samstag mit Motorsäge, Spaten, Hacke, Ast- und Rebscheren aus. Es ging zu den drei Standorten »Ökozelle Butschbach«, »Reichenbächle« und »Streuobstgebiet Kugeleck«
Zuvor informierte der Umweltbeauftragte der Stadt, Georg Schäffner, über die geplanten Maßnahmen. Bei der Ökozelle Butschbach galt es, umgestürzte Erlen zu beseitigen, Feldhecken zurückzuschneiden und im Graben- uferbereich das Ufergehölz auszulichten. Ziel war es, die Entwässerungsgräben zu öffnen, damit das Wasser von einer Naßwiese ablaufen kann. Die Wiese weist eine seltene Flora und Fauna auf. Verhindert werden soll das Zuwachsen der Wiese.
Gehölzpflege
An zwei Standorten des Kugelecks, das vom BUND Renchtal seit Jahren betreut wird, ging es um die Gehölzpflege. Hier galt es das Sukzessionsgehölz zu entfernen, damit das Mähen wieder möglich wird. Helfer wurden gebraucht, um das Holz in den Biotopstreifen herauszutragen, damit es dort trocknen kann.
An einem längeren, kahlen Streckenabschnitt des Reichenbächles ging es darum, das Ufer mit gebietsheimischen Sträuchern (siehe Stichwort) zu bepflanzen. »Die Aktionen waren erfolgreich. Den Kindern hat es viel Spaß gemacht«, resümierte Schäffner. Erfreulich sei die große Zahl der Jugendlichen gewesen, die sich für die Arbeit in der Natur interessierte.
Teilgenommen mit jeweils einer Gruppe Jugendlicher hatten der RSV Staubwolke, die Narrenzunft Almenkutz St
Wendel, die Pfadfinder »Royal Rangers« vom Stamm Oberkirch 194, die Klasse 9 des Hans-Furler-Gymnasiums mit ihrem Lehrer Thorsten Beiser, die Kinderspielgruppe Käding sowie die Naturschutz-Experten des BUND Renchtal, des Umweltbeirats und der Stadt.
Nach der letztjährigen erfolgreichen Aktion mit der Bekämpfung des Japan-Staudenknöterichs war dies die zweite Aktion für den Naturschutz, an der vor allem viele junge Bürger ihre Freude hatten.
STICHWORT
Heimische Pflanzen
Heimische Pflanzen
240 gebietsheimische Sträucher wurden entlang des Reichenbächles gepflanzt: Hartriegel, Haselnuss, Pfaffenhütchen, Liguster, Faulbaum, Purpurweide, Schwarzer Holunder und Schneeball.
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