17.01.2008 - Offenburg. Beachhandball ist eine boomende Sportart: Dynamik, Spannung, Spaß und Summer-Feeling verhalfen der trendigen Form des Handballs zu großer Popularität. In der Region sind es der TuS Altenheim und der TuS Ottenheim, die mit ihren Turnieren seit Jahren die Spaß-Handballer locken Die Veranstaltung in Altenheim war in den vergangenen Jahren gar ein Masters-Turnier und damit ein Qualifikationsturnier für die deutschen Meisterschaften in Cuxhaven.
Damit ist nun Schluss. »Wir haben uns mit anderen Turnierveranstaltern zu einer Baden-Württemberg-Serie zusammengetan«, erklärt Karl-Heinz Jund, Abteilungsleiter des TuS Altenheim.
Bedingt durch die Auflagen des Deutschen Handball-Bundes hatten viele Vereine im Süden kein Interesse an einem DHB-Siegel für ihr Turnier – konkret waren es nur Altenheim, Maulburg-Steinen (im Wiesental) und Bartenbach (bei Göppingen). Das bedeutete aber auch, dass jene Teams, die sich gerne fürs Masters-Endturnier in Cuxhaven qualifizieren wollten, bei Turniern im Norden des Landes antreten mussten. »Das war zu zeitintensiv und auch zu teuer«, gibt Jund zu. Auch die Ausrichtung eines Masters-Turniers war nicht billig. »Im vergangenen Jahr waren es für Frauen- und Männerturnier 300 Euro, in diesem Jahr wären es 600 Euro gewesen«, so Jund.
Damit war für die Süd-Vereine sprichwörtlich das Maß voll. Unter Federführung von Alex Gehrer (Handball-Akademie Göppingen), der in Deutschland der Beachhandball-Pionier schlechthin ist, aber auch mit dem »Segen« der drei Handball-Verbände in Baden-Württemberg, haben sich nun die erfolgreichsten Turniere zu einer »BW Beach Open« zusammengeschlossen – darunter der TuS Altenheim und der TuS Ottenheim
So soll Mannschaften in Süddeutschland die Möglichkeit geboten werden, leistungsorientiert Beachhandball zu spielen. »Wir wollen diesen Sport bei uns noch populärer machen«, sagt Jund.
Maximal zehn Qualifikationsturniere mit je 16 Mannschaften (Männer/Frauen) werden zwischen dem 3. Mai und 13. Juli ausgetragen. Die besten drei Turniere einer Mannschaft gehen in die Wertung ein, die jeweils 16 besten Teams nehmen am Finalturnier teil, das in Konstanz ausgetragen wird. Dass der Süden im
Beachhandball nun seine eigene Turnierserie hat, nimmt man beim Deutschen Handball-Buund den »Abtrünnigen« aber wohl nicht übel. »Es gibt Gespräche, ob man vielleicht sogar den ersten zwei, drei Mannschaften der BW-Beach-Open künftig eine Wild Card für das Endturnier in Cuxhaven gibt«, berichtet Jund.
Bisher stehende folgende Turniere der BW Beach Open fest:
Langensteinbach (19. bis 12. Mai), Altenheim (22. bis 25. Mai), Maulburg-Steinen (20.
bis 22. Juni), Bartenbach (27. bis 29. Juni), Geislingen (4. bis 6. Juli), Ottenheim (11.
bis 13. Juli); Finalturnier in Konstanz (18. bis 20. Juli).
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