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© Zimmermann


27.12.2011: Silvesterzeit = Spielezeit

Ich möchte Ihnen hier ein paar Tipps für neue Brettspiele geben, die sich prima eignen, um sie auf der Silvesterparty oder abends auf der Skihütte zu spielen.

„42“ (Piatnik) ist ein Wissenspiel, bei dem man unter Zeitdruck seine Antworten geben muß. Allerdings kann man die Mitspieler um Hilfe bitten, wenn einem nichts mehr einfällt. Während der elektronische Timer unaufhaltsam herunterzählt, muß man sich entscheiden, ob man das Hilfsangebot annimmt. Denn umsonst wird kein Spieler helfen wollen... (für 3-6 Spieler, Spieldauer 30-60 Minuten)

„Ausgerechnet Honolulu“ (Huch & friends) isr das dritte Spiel in der „Ausgerechnet...“-Reihe und noch eine Spur heftiger als „Ausgerechnet Uppsala“. Hier müssen jetzt Städte und Sehenswürdigkeiten der ganzen Welt in die richtige geografische Ordnung gebracht werden. Liegt Mexiko-Stadt nun nördlicher als Kairo? Sie wissen es nicht? Macht nichts, wenn Sie gut bluffen können...wer weiß, ob Ihre Mitspieler es wissen! (2-6 Spieler, Spieldauer ca. 20 Minuten)

Bei „Fiesling“ können Sie unter Beweis stellen, wie gut Sie Ihre Freunde kennen. Es geht darum, herauszufinden, welcher der Mitspieler mit lustigen und skurrilen Eigenschaften beschrieben wird. Als Beschreibungs-Team versucht man, gezogene Eigenschaftskarten so zuzuordnen, daß die Mitspieler erkennen, wer gemeint ist. Lustige Diskussionen nach der Auflösung sind an der Tagesordnung... (für 3-8 Spieler, Spieldauer ca. 30 Minuten)

„Die Werwölfe vom Düsterwald“ gibt es zwar schon länger, aber das Spiel ist so genial, daß ich es immer wieder empfehle. Die Wurzeln liegen im „Mörderspiel“, das vielleicht der eine oder andere kennt. Allerdings wurde das Spiel verfeinert und ausgebaut. Im Spiel gibt es eine Tag- und eine Nachtphase. Tagsüber sind alle wach und diskutieren darüber, wer aus dem Dorf ein Werwolf sein könnte. In der Nachtphase schließen alle die Augen, die Werwölfe werden aber wieder wach und suchen sich das nächste Opfer aus. Jedem Spieler ist eine spezielle Rolle zugewiesen, die bestrimmte Aktionen möglich macht. Ziel des Spiels ist es, als Werwolf, alle Dorfbewohner zu töten; als Dorfbewohner möchte man alle Werwölfe enttarnen. Genial für größere gruppen – allerdings braucht man eine Spielleiter, der das Spiel moderiert.
(Andreas Zimmermann)


Juni 2011: Spiel des Jahres 2011

Auch 2011 ruft die Wahl des Spiels des Jahres einiges Stirnrunzeln hervor: QWIRKLE (Schmidt Spiele) ist der Preisträger. Immerhin erfüllt es die Grundbedingungen schnell erklärt und schnell begriffen. Ob der Wiederspielreiz mit den anderen Preisträgern mithalten kann, wird die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch an die Autorin Susan McKinley Ropss und den Verlag.

Den neuen Preis "Kennspiel des Jahres" heimste erwartungsgemäß "7 Wonders" (Asmodee) von Antoine Bauza ein. Ein wirklich tolles Spiel!, Auch hier herzlichen Glückwunsch.



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